PROTEMA optimiert Transportlogistik in Russland

Zum Export eines komplexen Montageumfangs sind viele Daten und Expertenwissen notwendig, welche meist erst bei den Verhandlungen mit den Behörden vor Ort sichtbar werden. Gemeinsam mit einem weltweit tätigen OEM bearbeitet PROTEMA im Moment ein Entwicklungs- und Verlagerungsprojekt an einem neu zu errichtenden Produktionsstandort in Russland.

Ein essentieller Bestandteil des Projektes ist es die Warendeklaration bereits von Anfang an richtig zu machen, um die Kosten auch für die Zukunft niedrig zu halten. Hat man einmal die falsche Zolltarifnummer veranschlagt bleibt dieser für die Zukunft erhalten und somit auch der Aufwand der Entzollung und die höheren Kosten. Soll die Ware per LKW, Schiff oder gar mit dem Flugzeug transportiert werden? Der Transport selbst wird in jedem Projekt wieder und wieder auf Zeit und Kosten hin verglichen. Verträge für den Transport des Endproduktes innerhalb des entfernten Landes müssen penibel genau erarbeitet werden. Themen wie Transport unter regnerischen oder winterlichen Bedingungen auf offenem LKW sind in so manchem Land üblich. Hier muss an alles gedacht sein. Auch an die Verpackung werden gewisse Anforderungen gestellt. Je nach Bauteil und die Distanz des Transportwegs kommen hier die Einweg- oder Pendelverpackung in Frage. Es müssen u.a. Faktoren wie die Haltbarkeit, die Stapelbarkeit und Entsorgung beachtet werden.

Aus einer weitläufigen To-Do-Liste wurde Stück für Stück ein übersichtlicher „roter Faden“ gebildet. Die abzubildenden Prozesse wurden beschrieben, visualisiert und vor Ort eingeführt.

Durch ein Überwachungstool wurde die Versorgung des Standortes mit den richtigen Teilen sichergestellt. Hierbei stand zentral die ständige Überwachung der Bestände im Verteilzentrum, im Transit und vor Ort im Vordergrund. Das Tool wurde zu Beginn händisch gepflegt und im Laufe des Projektes automatisiert um mehr Sicherheit im Umgang mit den verschiedenen Einsatzterminen der Zeichnungsstände zu gewinnen.

Die Freigabeszenarien oftmals sicherheitsrelevanter Bauteile im Auge behalten und stets das richtige Teil im Fokus zu behalten war der ständige Begleiter im Alltag. Aus einem "Fehlteilemanagement" wurde das "Bedarfsteilmanagement", bei dem stets das richtige Teil zum richtigen Zeitpunkt verfügbar war.

Doch die Warenanlieferung am entfernten Produktionsstandort zur richtigen Zeit stellt durch verschiedene Faktoren wie den Teilestand (Prototyp, Serie), andauernde technische Veränderungen und Verfügbarkeit der Teile beim Lieferanten, das Logistik-Team täglich vor neue Herausforderungen.

Dieser Herausforderung hat sich PROTEMA gemeinsam mit dem Kunden, einem weltweit tätigen OEM, gestellt. Zusammen hat man es geschafft die Übersicht über den komplexen Gesamtprozess zu behalten.

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